Tag 28 – Olympic National Park

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Olympic Nationalpark

25. Oktober

Nach einem Tag in der Stadt zog es uns drei heute wieder hinaus in die Natur: der Olympic National Park stand auf dem Programm. Dieser liegt auf der Olympic Halbinsel westlich von Seattle und ist der regenreichste Punkt im zentralen Staatsgebiet der USA. Davon haben wir aber zum Glück nichts gemerkt. Für die Hinfahrt entschieden wir uns für den Landweg, über einige Brücken und vorbei an schönen Seen hat man immer wieder einen tollen Blick auf die Olympic Mountains. Gegen Mittag kamen wir dann in Port Angeles an, wo wir in einem Pub kurz gegessen haben. Vom Ort selbst waren wir ein wenig enttäuscht. Eine typische Kleinstadt an einer Durchgangsstraße mit viel Industrie und wenig zu bieten. Aber super gelegen als Ausgangspunkt für Touren in den Nationalpark.

Wir fuhren direkt zum Lake Crescent, dem größten See im Nationalpark. Der Weg führte vorbei an vielen kleineren Seen und Flüssen, immer wieder hatte man ein tolles Panorama über die Berge und hier sind die Herbstfarben auch gerade erst angekommen. Vereinzelt halten wir kurz an, machen Bilder und genießen die Landschaft. Am See angekommen, stellen wir das Auto ab und wandern ein kleines Stück zum Marymere Wasserfall. Hier stürzt das Wasser etwa 30m in die Tiefe und er ist nicht ganz so beeindruckend, wie die Fälle um Whistler in Kanada, aber schön ist er trotzdem, da man aus verschiedenen Höhen den Ausblick genießen kann.

Auch der Weg zum Wasserfall selbst ist sehr schön angelegt. Direkt an einem Gebirgsfluss führt er durch die unberührte Natur des Regenwaldes und uns begegnet sogar ein Reh, welches sich von uns überhaupt nicht stören lässt. Bevor wir zurückfahren entspannen wir uns noch kurz am Steg in den See und lassen die Drohne fliegen.

Der Rückweg selbst führt nicht mehr über Land sonder von Bremerton aus mit der Fähre nach Seattle. Diesen Tipp hatte uns am Vortag eine Dame auf der Straße gegeben, im hier so typischen Smalltalk. Im Dunkeln fährt man hier direkt auf die beleuchtete Skyline von Seattle zu und hat einen fantastischen Blick, den man so sonst wohl nur sehr schwer zu sehen bekommt.