Highway 101 auf dem Weg nach San Francisco
28. und 29. Oktober
"If you're going to San Francisco"
Diese Zeile war wohl ganz klar das Motto für diese beiden Tage. Von North Bend bei Coos Bay ging es (meistens) entlang der Küste weiter in Richtung Süden immer auf dem Highway 101. Wir fuhren vorbei an vielen kleinen Buchten, in denen oft die Wellen an die Felsen schlugen. Leider hatten wir ein wenig Pech mit dem Wetter und fast die komplette Zeit war Nebel, aber das sorgt trotzdem für eine spannende Stimmung.
Immer wieder fuhren wir auch durch kleine Wälder. In einen von ihnen kamen wir auch an einer Gruppe Elks vorbei. Elk, das britische Wort für Elch, hat hier eine andere Bedeutung und steht für Wapiti. Eine Hirschart, wesentlich größer als die europäischen Rothirsche und ein bisschen kleiner als Elche. Sie sind dort ganz zutraulich gewesen und standen direkt an einer kleinen Nebenstraße, wo man sie in Ruhe fotografieren konnte. Die nächsten Streckenabschnitte fuhren wir abwechselnd an der Küste entlang und immer wieder durch Wälder, unter anderem auch durch die Redwood Parks. Dort stehen die riesigen Mammutbäume und die sind wirklich beeindruckend. Mit mehreren Metern Stammdurchmesser und über 100m hoch gelten sie als die größten Bäume der Welt. Gegen Abend kamen wir dann in Fort Bragg an, einen kleinen Küstenort von dem wir aber nicht viel gesehen haben.
Am nächsten Morgen ging es auf den letzten Abschnitt in Richtung San Francisco und die Landschaft verändert sich ein wenig. Neben den Felsen wird es jetzt ein wenig flacher und auch der Himmel klart ein wenig auf. Dann ist es soweit, die Golden Gate Bridge wird zum ersten Mal ausgeschildert und pünktlich mit der Ankunft in San Francisco kehrt der Nebel etwa 2km vor der Brücke wieder zurück. Deshalb konnten wir sie heute leider nur im Nebel sehen, aber das war ja auch nicht das letze mal. In der Stadt angekommen bezogen wir dann unser Hotel, das Castle Inn. Direkt im Zentrum gelegen, bietet es einen tollen Ausgangspunkt für Touren in alle Richtungen.