Tag 12 – Washington

Veröffentlicht am Veröffentlicht in Ziele

Washington

9. Oktober

Washington, D.C., die Hauptstadt der USA und wohl die Stadt mit der meisten Macht auf dieser Welt. Nach einer kurzen Nacht in unserem Hotel am Stadtrand und einem sehr gewöhnungsbedürftigen Frühstück, ging es um 7.45 Uhr bereits los auf Stadtrundfahrt. Im Zentrum angekommen, haben wir zusammen mit unserem Guide Richard, der uns auf dem gesamten Strecke von New York bis Toronto begleitet und der lokalen Führerin Claudia den ersten Stopp am Weißen Haus gemacht. Im strömenden Regen und mit unseren blauen Terramania Jacken, sahen wir für Mr. Trump wohl eher wie eine Herde Schlümpfe aus, die vor dem White House demonstrieren wollen. Aber alles blieb friedlich und der Secret Service hat uns nur aus der ferne beäugt. Der Sitz des U.S. - Präsidenten ist in Wirklichkeit auch gar nicht so groß, wie man sich das vorstellt, wenn man die Film- und Fernsehbilder sieht. Natürlich ist es ein beeindruckendes Gebäude, aber wir haben mit etwas monumentalerem gerechnet.

 

Nach diesem ersten Fotostopp an der Pennsylvania Avenue ging es mit dem Bus weiter durch die Stadt, vorbei an vielen repräsentativen Gebäuden, wie der Nationalbank, der Gelddruckerei, dem Innenministerium, dem Pentagon oder dem seit Donald Trump nahezu verwaisten Umweltministerium.  Als nächstes kamen wir zum Arlington Friedhof, dem zweitgrößten und einem der bekanntesten Militärfriedhof der Vereinigten Staaten. Mit mehr als 260.000 Bestattungen ist er wirklich beeindruckend. Vorbehalten für Mitglieder des Militärs, ihre nächsten Angehörigen und Ehrenbürger der USA, sind hier viele Reihen mit identischen weißen Grabsteinen zu sehen, die auch nach dem Tod ein Gefühl von Einheit und Gemeinschaft geben. Hier befindet sich auch das Familiengrab der Kennedys. Neben John F. Kennedy, ruhen hier auch seine Frau Jacky und sein Bruder Robert in einem separaten Teil des Friedhofs.

 

Von Arlington aus ging es für uns weiter zu den großen Kriegsdenkmälern im Stadtzentrum. Mit dem Vietnam und dem Korea Denkmal werden der Gefallen aus diesen Kriegen gedacht und sie liegen auf einem Areal direkt um das berühmte Lincoln Memorial. Dies ist das Gebäude in dem Abraham Lincoln in Überlebensgröße auf einem Stuhl sitzt und von dort über den Obelisken bis hin zum Capitol schauen kann. Alles wirklich sehr monumental gebaut. Ab da führte uns die Stadtrundfahrt weiter durch die verschiedenen Straßen im Zentrum von D.C. bis hin zum Capitol. Dort hatten wir wieder einen kurzen Fotostopp und konnten uns den Sitz des Kongresses von außen ansehen. Nach dem "kleinen" Weißen Haus, ist das Capitol ein sehr sehr beeindruckendes Gebäude, welches auf seinem Hügel die gesamte Stadt überragt, kein anderes Haus in Washington darf höher gebaut sein.

Unsere Pause verbrachten wir an der National Mall mit ihren vielen Museen, für die man alle keinen Eintritt bezahlen muss und im Hard Rock Café direkt neben dem FBI Gebäude. Nach einem fantastischen Burger und ein wenig Freizeit zum individuellen Erkunden ging es für unsere Reisegruppe dann weiter nach Georgetown. Direkt am Potomac River gelegen und mit vielen niedlichen Häusern ist es das teuerste Stadtviertel Washingtons, aber auch eines der schönsten. Im starken Kontrast zu den düsteren Regierungsgebäuden, fühlt man sich hier wie in einer Kleinstadt. Viele Restaurants, Boutiquen und Galerien laden zum Bummeln ein und von der Hektik und Geschäftigkeit auf der anderen Seite des Flusses ist nichts zu spüren. Auch die Georgetown Universität, die hier liegt genießt den beten Ruf. Danach ging es für uns zurück ins Hotel, da am nächsten Tag die längste Etappe unserer Reise auf dem Plan stand.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert