Tofino / Vancouver Island
21. und 22. Oktober
Vancouver Island ist die größte Insel an der Pazifikküste und uns hat es nach Tofino verschlagen, ein kleines Örtchen mit knapp 1900 Einwohnern. Hier findet man vor allem Surfer, die die tollen Bedingungen an der Küste nutzen. Dort hat man wohl immer gute Wellen und lange Strände.
Zu einem von ihnen ging es an unserem ersten Tag: Long Beach, dem längsten Strand im Pacific Rim National Park, der Nationalpark an Vancouver Islands Pazifikküste. Mit vielen kleinen Felseninseln und einer Menge Treibholz ist es selbst bei Nebel sehr angenehm und toll für Spaziergänge im Sand mit toller Aussicht. Dann wurde der Regen leider schlimmer und wir fuhren zurück nach Tofino und haben uns einen Überblick verschafft. Bei 4 Straßen im Karree angeordnet, ging das relativ schnell. Aber niedlich ist es allemal.
In unserer Unterkunft stand eine leere Flasche mit dem Hinweis, sie in der lokalen Brauerei füllen zu lassen. Das taten wir dann auch, in einem Industriegebiet am Rand des Dorfes liegt eine sehr gut besuchte Brauerei, die verschiedene Sorten anbietet. Man kann sich dort seine Flasche immer wieder füllen lassen und das nutzten die Einheimischen dort wirklich viel. Wieder im Airbnb angekommen, wurde natürlich sofort probiert und das Blonde Ale war wirklich lecker.
Am nächsten Morgen fuhren wir in den Nachbarort Ucluelet (wir wissen bis heute nicht, wie man ihn ausspricht) und machten eine kleine Wanderung auf dem Pacific Rim Trail. Mit Blick auf die steile Felsenküste und die hereinbrechende Wellen führte er bis zu einem kleinen Leuchtturm. Alle 20 Sekunden hupte dort das Nebelhorn und die Wellen waren beeindruckend hoch. Nach einem kurzen Abstecher in einer kleinen Bäckerei mit vielen Leckereien ging es noch einmal an den Strand, dieses mal den Wickaninnish Beach. Durch den Regenwald führte ein kleiner Pfad hinunter zum Strand, den man komplett für sich alleine hatte, kilometerlang und wieder mit einer Menge Treibholz und das sind hier ganze Baumstämme. Wir liefen bis zu einer kleinen vorgelagerten Inselgruppe und nutzten die Windstille für einen kleinen Drohnenflug.
Auch wenn es auf Vancouver Island eine Menge Bären geben soll, haben wir leider keinen entdecken können, darüber waren wir aber auch nicht so sehr böse, denn außer vom Auto aus, muss man ihnen wohl nicht begegnen.
Am nächsten Morgen müssen wir zeitig aufstehen, deswegen geht es für uns dann auch relativ zeitig ins Bett.