Horse Shoe Bend
08. November
Gestern Morgen hatten wir Pech mit dem Wetter, heute haben wir es also noch einmal probiert. Gegen 6 brachen wir auf um dem Sonnenaufgang am Grand Canyon zu bestaunen, gemeinsam mit einigen Hundert weiteren Schaulustigen könnten wir zu sehen, wie sich langsam die Sonne über den Rand des Canyons schob und langsam das gesamte Tal beleuchtete. Ein beeindruckendes Schauspiel und es dauert tatsächlich eine Weile, bis auch ganz unten im Tal die Sonne angekommen ist.
Nachdem die Sonne aufgegangen war, fuhren wir kurz zum Hotel zurück um unsere Sachen zu packen. Danach ging es weiter in Richtung Osten, unser nächstes Ziel ist Page. Eine Kleinstadt umgeben von highlights, wie dem Lake Powell, der Horseshoe Bend oder der Antelope Canyon, die wir leider nicht alle abarbeiten können, aber wenigstens einige stehen auf dem Programm.
Bevor wir aber dort ankommen, fahren wir am Canyon des Little Colorado Rivers entlang. Er ist nicht ganz so groß, wie der Grand Canyon, aber auch sehr beeindruckend. Ohne Allrad kommt man jedoch nicht hin und deswegen, waren wir auch alleine, außer ein paar Wildpferden. Am eigentlichen Grand Canyon ist das Drohnenfliegen verboten und wegen der vielen Leute auch keine gute Idee, hier jedoch ist es erlaubt und man stört niemanden damit. Also nutzten wir die Chance und drehten eine Runde über und durch die Schluchten.
Die nächsten Stunden führten uns durch karge Steinlandschaften und vorbei an beeindruckenden Felsen und Bergen. Etwa eine dreiviertel Stunde später erreichten wir den Horseshoe Bend. Spricht man vom Grand Canyon haben viele ein Bilde im Kopf von einem Fluss, der Hufeisenförmig um eine Klippe fließt. Auch wenn es der Colorado River ist, so gehört diese Stelle technisch gesehen nicht mehr zum Grand Canyon, ist aber fast noch schöner und beeindruckender, da man hier genau an der Klippe stehen kann und unten im Tal deutlich den Fluss sehen kann. Wir blieben insgesamt etwa 2 Stunden hier und fotografierten die tolle Lichtstimmung um dem Sonnenuntergang. Dabei hatten wir Glück und konnten uns noch einen der begehrten Felsvorsprünge sichern, um darauf zu fotografieren und man sieht immer wieder, für gute Bilder machen Fotografen fast alles, bei einigen Stativkonstruktionen bekam man schon vom zu sehen Angst um die Kameras.
Vom Horseshoe Bend aus waren es dann nur noch 15 Minuten Fahrt bis zu unserem Motel in Page. Dort luden wir kurz die Koffer aus und verstauten sie im Zimmer und fuhren kurz zum Abendessen.