Tag 47 – Death Valley

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Death Valley

13. November

Unser nächstes großes Ziel ist der Yosemite Nationalpark, doch auf dem Weg dorthin wollen wir einen Zwischenstopp einlegen und dieser wird in Lone Pine liegen. Die kürzeste Route von Las Vegas dorthin führt durch das berühmte Death Valley. Am späten Nachmittag treffen wir dort ein und man hat tatsächlich das Gefühl an einem etwas einsameren Ort angekommen zu sein. Verlassene Motels und Tankstellen, kilometerlange Straßen geradeaus durch staubtrockene Wüste. Endlich im Nationalpark angekommen ändert sich die Umgebung von sandiger Wüste zu den berühmten teilweise ausgetrockneten Salzseen.

Alle halbe Stunde kommt uns mal ein Auto entgegen und langsam verschwinden die Sonne hinter den Felsen, die das Death Valley umgeben. Im Abendrot erreichen wir das Bad Water Basin. Den Ort auf der Erde, der am tiefsten unter dem Meeresspiegel liegt, nämlich ganze 85 Meter. Im Hochsommer sind es hier tagsüber im Schatten (den es eigentlich nicht gibt) regelmäßig über 45°C und man hält es nur für wenige Minuten aus. Jetzt im November sind es kurz nach Sonnenuntergang immer noch 25°C, aber es lässt sich aushalten und wir drehen eine kleine Runde über die Salzkruste und man bekommt einen Eindruck, wie groß dieser See eigentlich ist.

Mit dem endgültigen Einbrechen der Dunkelheit fahren wir weiter, denn es liegen immer noch knapp 200 km vor uns und die haben es in sich, denn es geht auf Zahlreichen Serpentinen und Bergstraßen zurück auf Meeresspiegelhöhe und darüber hinaus über eine Bergkette. Auch hier begegnet man nur selten Autos und nach ein paar Stunden sind wir in Lone Pine angekommen, hier beziehen wir erneut einen Camping Platz und nach dem wir kurz gegessen haben, hauen wir uns aufs Ohr.